Bei strahlendem Spätsommerwetter fand am Sonntag der traditionelle Frühschoppen der Feuerwehr Zwettl statt. Die Veranstaltung lockte zahlreiche Besucherinnen und Besucher an und bot neben musikalischer Umrahmung und geselligem Austausch auch spannende Einblicke in die Zukunft der Brandbekämpfung.
Den Auftakt bildete eine feierlich gestaltete Feldmesse, für deren musikalische Begleitung Sarah Höfer und Roland Gaisbauer sorgten. Ihre Darbietung verlieh der Messe eine besonders stimmungsvolle Atmosphäre. Ein besonderer Dank gilt Michael Mitter für die liturgische Gestaltung.
Die Feuerwehr Zwettl freute sich über den Besuch von Abschnittsfeuerwehrkommandant Karlheinz Pillinger sowie Bürgermeister Roland Maureder, die mit ihrer Anwesenheit die Bedeutung der Veranstaltung unterstrichen.
Ein Highlight des Tages war die erstmalige öffentliche Präsentation des innovativen Löschgeräts DRILL-X. Entwickelt von einem oberösterreichischen Feuerwehrmann in Kooperation mit der SYNEX TECH GmbH aus Bad Goisern, setzt das Gerät neue Maßstäbe in der Brandbekämpfung.
DRILL-X wird über einen herkömmlichen Feuerwehrschlauch betrieben und nutzt das Löschwasser nicht nur zur Bekämpfung des Feuers, sondern auch als Antrieb für eine leistungsstarke Bohreinheit. Diese kann Materialien wie Holz und Blech bis zu einer Dicke von 42 cm durchdringen und ermöglicht eine gezielte, effiziente und wassersparende Brandbekämpfung direkt am Brandherd.
Kommandant Andreas Ganglberger präsentierte die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten des neuen Geräts in einer eindrucksvollen Vorführung. Seine praxisnahen Erläuterungen zeigten, wie DRILL-X künftig die Arbeit der Feuerwehr unterstützen und Einsätze noch effektiver gestalten kann.
Das Gerät ist ab sofort bei der Feuerwehr Zwettl stationiert und wird künftig gemeinsam mit der Teleskopmastbühne eingesetzt.
Die Feuerwehr Zwettl bedankt sich herzlich bei allen Mitwirkenden und Gästen für ihr Kommen und ihr Interesse. Veranstaltungen wie dieser Frühschoppen leben vom Engagement der Gemeinschaft – und machen deutlich, wie Tradition und Fortschritt Hand in Hand gehen können.
Wir freuen uns bereits auf das nächste gemeinsame Fest!
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Text und Fotos: Herbert Enzenhofer





















