Am Sonntag fand im malerischen Schenkenfelden eine feierliche Pferdesegnung statt, die zahlreiche Besucher und über 30 Fuhrwerke und ReiterInnen anzog. Die Veranstaltung wurde von der Ortsbauernschaft in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Pfarrer organisiert und sollte nicht nur dem Religionsverständnis, sondern auch der Tradition und Kultur des ländlichen Raumes Rechnung tragen.
Die Klänge der Musikkapelle begleitete dieses Fest. In Anwesenheit von Bürgermeisterin Doris Leitner, Wolfgang Gattringer von der Pfarre, Reitwegevereinsobmann Michael Piwax und Ortsbauernobmann Franz Gossenreiter die Feierlichkeiten.
Viele Pferdebesitzer hatten ihre geliebten Tiere mitgebracht, um ihnen den Segen für das kommende Jahr zu erteilen. Die Vorfreude der Zuschauer war spürbar – besonders unter den Kindern, die begeistert um die majestätischen Tiere herumtollten. Auch Bewohner der Lebenswelt mischten sich unter die Besucher und erfreuten sich an den Tieren.
Wolfgang Gattringer und Franz Gossenreiter sprachen in ihren Ansprachen über die Bedeutung der Tiere in unserem Leben und hoben hervor „wie wichtig es ist, mit Respekt und Dankbarkeit mit den Geschöpfen umzugehen“. Pferde begleiten uns in vielerlei Hinsicht, sei es als Arbeitstiere, Freizeitpartner oder einfach als treue Freunde. Der pfarrliche Segen soll dazu beitragen dass sie den Besitzern in Gesundheit und Freude erhalten bleiben.
Beim Segen sprengte Wolfgang Gattringer geweihtes Wasser auf die Tiere, während die Anwesenden mit ihren Blicken voller Ehrfurcht und Freude die zeremonielle Handlung verfolgten.
Nach der Segnung kamen die Menschen zusammen, um sich beim „Saxl“ aus den Händen der Ortsbauernschaft zu stärken. Die Veranstaltung bot nicht nur eine spirituelle Erfahrung, sondern auch einen wertvollen Raum für den Austausch und das Kennenlernen unter Gleichgesinnten.
Insgesamt war die Pferdesegnung in Schenkenfelden ein gelungenes Fest, das die Werte von Gemeinschaft, Tradition und Respekt gegenüber Tieren verkörperte. Die positive Resonanz der Besucher zeigt, wie wichtig solche Veranstaltungen für das ländliche Leben sind und wie sie zur Stärkung des Zusammenhalts beitragen.
Weitere Informationen
Text und Fotos: Josef Reingruber









































