Mit dem erstmals ausgetragenen Qualifying vor dem eigentlichen Start am Samstag nahm die 39. Int. Jännerrallye nicht nur eine Anleihe bei internationalen Gepflogenheiten, sondern sorgte auch für zusätzliche Spannung: In einem Hunderstelkrimi hatte Staatsmeister Simon Wagner (Hyundai) die Nase vorne.
Er bewältigte den 2,67 Kilometer langen Wertungsabschnitt in Oberrauchenödt um 17 Hundertstelsekunden schneller als der Este Romet Jürgenson im Ford Fiesta Rally2. Nur 18 Hundertstelsekunden hinter Wagner holte der Pole Jaroslaw Koltun im Skoda Fabia Rally2 den dritten Platz. Dahinter reihten sich mit Hermann Neubauer (Toyota Yaris Rally2) und dem Norweger Mads Østberg (Citroen C3 Rally2) zwei weitere Kandidaten auf den Gesamtsieg ein. Titelverteidiger Michael Lengauer erzielte mit seinem Skoda Fabia Rally2 die sechste Zeit – und zeigte damit, dass auch diesmal wieder mit ihm zu rechnen ist.
Dies umso mehr, da nun fix ist, dass die 2026er-Ausgabe der „Jänner“ eine echte Winterrallye wird: Pünktlich zum Start – dieser erfolgt am Samstag in der Früh mit der legendären Pierbach-SP – stellte sich der Wettergott mit reichlich Schnee ein. Und zwar nicht nur in den höheren Lagen wie etwa in Liebenau, sondern auch rund um das Rallyezentrum in Freistadt. Dank der angesagten kalten Temperaturen ist auch damit zu rechnen, dass sich der Schnee hält und sämtliche Sonderprüfungen auf glattem „Geläuf“ über die Bühne gehen werden.
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Text: Bernhard Haudum
Fotos: Rehberger, Plechinger und Gaisbauer











































































































