Am Hochficht gingen die Österreichischen Masters Rennen im Ski Alpin unter schwierigen Bedingungen über die Bühne. Aufgrund der anhaltend schlechten Wetterlage – mit Schneefall und Regen im Wechsel – musste das geplante Rennprogramm kurzfristig angepasst werden. Der ursprünglich vorgesehene Super-G wurde abgesagt. Stattdessen entschieden sich die Verantwortlichen für je einen Durchgang Riesentorlauf (RTL) und Slalom.
Österreichische Masters Ski Alpin am Hochficht: Wetterkapriolen fordern Flexibilität
Starke Beteiligung aus ganz Österreich
Trotz der widrigen Umstände war das Interesse groß:
Für den Riesentorlauf waren 93 Starterinnen und Starter gemeldet, im Slalom stellten sich 65 Athletinnen und Athleten aus ganz Österreich der Herausforderung. Die Masters-Klasse bewies einmal mehr ihre sportliche Qualität und Leidenschaft für den alpinen Rennsport.
Großartige Arbeit der Organisatoren
Ein besonderer Dank gilt der Schiunion Böhmerwald Intersport Pötscher und ihren zahlreichen Helferinnen und Helfern. Trotz Regen-, Schneefall und schwieriger Sichtverhältnisse gelang es dem Veranstalter, eine faire und bestens präparierte Piste bereitzustellen. Ihr Einsatz machte es möglich, die Rennen sicher und sportlich hochwertig durchzuführen.
Daniel Lumplecker mit Doppel-Tagesbestzeit
Sportlich setzte vor allem Daniel Lumplecker vom WSV Trattenbach ein Ausrufezeichen. Er erzielte sowohl im Riesentorlauf als auch im Slalom die Tagesbestzeit und unterstrich damit eindrucksvoll seine Klasse.
Tagessiege bei den Damen
Auch bei den Damen wurden starke Leistungen gezeigt:
Im Riesentorlauf sicherte sich Frey Florentina vom RT ATUS Frauental den Tagessieg.
Im Slalom war Anni Spitzbart vom SU Pettenbach nicht zu schlagen und holte sich Rang eins.
Respekt für den ältesten Teilnehmer
Besondere Anerkennung verdient Wilfried Steiner, Jahrgang 1934, vom SC Wörgl. Als ältester Teilnehmer des Rennens zeigte er eindrucksvoll, dass Leidenschaft für den Skisport keine Altersgrenze kennt.
Weitere Informationen
Text: Tamara Gierlinger
Fotos: Franz Plechinger und Martin Gaisbauer






























































































