THL-Übung Pflichtbereich Helfenberg

Eine etwas andere THL-Übung (Technische Hilfeleistung) stand am 6. Februar auf dem Übungsplan der Pflichtbereichsfeuerwehren von Helfenberg. In diesem Jahr wurde die Übung von der FF Helfenberg organisiert und ausgearbeitet. Pünktlich um 18:00 Uhr erfolgte die Alarmierung der Feuerwehren Ahorn, Altenschlag und Helfenberg zu den einzelnen Übungsstationen.
Bei der diesjährigen THL-Übung galt es einmal keinen klassischen Verkehrsunfall abzuarbeiten. Stattdessen wurden im Stationsbetrieb verschiedene realitätsnahe technische Einsatzszenarien beübt.
1.⁠ ⁠Station:
Bei diesem Übungsszenario wurde angenommen, dass ein PKW in eine Montagegrube bei der Firma Kiesl eingebrochen war. Weiters wurde ein am Fahrzeug arbeitender Mechaniker zwischen Fahrzeug und Montagegrube eingeklemmt. Die Aufgabe bestand darin, die verletzte Person rasch, aber gleichzeitig möglichst schonend und unter größtmöglicher Eigensicherung zu retten.
2.⁠ ⁠Station:
Die zweite Station stellte eine Rettungsaktion über eine extrem steile Böschung dar. Eine verunfallte Person musste schonend über unwegsames Gelände gerettet werden. Dafür war der Aufbau einer Absturzsicherung erforderlich, bevor die Rettung mittels Spineboard oder Korbschleiftrage durchgeführt werden konnte.
3.⁠ ⁠Station:
Auch eine Situation, die jederzeit im Alltag vorkommen kann, wurde bei der dritten Station dargestellt: Ein Kind steckte mit dem Kopf in einem Balkongeländer fest und konnte sich nicht mehr selbst befreien. Hier war besondere Vorsicht geboten, um Verletzungen im Kopf- und Halsbereich unbedingt zu vermeiden.
Alle Stationen wurden von den teilnehmenden Feuerwehren bravourös gemeistert. Insgesamt war die Übung für alle drei Feuerwehren sehr lehrreich und bot eine wertvolle Gelegenheit, verschiedene technische Einsatzszenarien praxisnah zu trainieren. Danke auch an die Firma Kiesl und Dominik Revertera und Harald Kitzmüller für das Übungsareal.

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Text: Jonas Feilmayr
Fotos: Martin Gaisbauer