Grunddurchgang beendet mit Heimsieg

Mit einem verdienten 3:1-Heimerfolg über den Wolfsberger AC schloss der LASK den Grunddurchgang in der ADMIRAL Bundesliga ab. Die zwischenzeitliche Führung in der Raiffeisen Arena durch Samuel Adeniran (36.) hatte Dominik Baumgartner noch ausgeglichen, Kasper Jörgensen (68.) und Maximilian Entrup in der Nachspielzeit schraubten das Punktekonto der Athletiker aber auf 37 Zähler in die Höhe.
Beim LASK startete Christoph Lang anstelle des leicht angeschlagenen Krystof Danek, im Angriff erhielt Sasa Kalajdzic eine Pause, für ihn begann Samuel Adeniran. Die Linzer legten gleich munter los und verdeutlichten, trotz der bereits fixierten Qualifikation für die Meistergruppe unbedingt einen Sieg nachlegen zu wollen. Schon in den Anfangsminuten lag ein möglicher Führungstreffer mehrmals in der Luft. Etwa, als Adeniran von Moses Usor auf die Reise geschickt wurde und ein WAC-Verteidiger den Abschluss von der Linie kratzte (6.). Oder beim Schuss von Andres Andrade, den Keeper Nikolas Polster ebenso parierte (8.), wie jenen von Usor aus der Drehung nach sehenswerter Ballmitnahme (8.). Wiederum zwei Minuten später zielte Lang einen Tick zu ungenau.
Nach kurzer Verschnaufpause setzte der LASK seine Offensivbemühungen fort und kam durch Usor (23.) und Adeniran (28.) zu weiteren Möglichkeiten. In der Zwischenzeit musste sich auch Torhüter Lukas Jungwirth bei einem Matic-Distanzschuss strecken, ehe nach 36 Minuten der Bann endlich brach: Gutes Zuspiel von Melayro Bogarde auf Adeniran, der bündelte all seine Kräfte in seinem linken Fuß und hämmerte das Spielgerät unhaltbar für Polster ins Netz – 1:0! Dass sich die Linzer dennoch nicht mit einer Führung in die Pause verabschiedeten, lag an einer Unachtsamkeit bei einer Standardsituation. Ecke von rechts, WAC-Kapitän Dominik Baumgartner durfte ungehindert hochspringen und beförderte das Leder per Kopf zum 1:1 über die Linie (42.).
Einwurf führt zum 2:1
Nach dem Seitenwechsel übernahm der LASK rasch wieder das Kommando und zeigte sich gewillt, das Match neuerlich in seine Richtung zu lenken. Das gelang zunächst zumindest nicht in Form von Toren, weil Usor seinen Abschluss aus guter Position zu hoch ansetzte (52.). Auch ein weiterer Adeniran-Versuch von knapp außerhalb der Box verfehlte sein Ziel knapp (59.). So war es schließlich einer Standardsituation zu verdanken, dass die Athletiker den überfälligen Führungstreffer erzielten: Einen weiten Einwurf von Usor verlängerte Keba Cisse, in der Mitte köpfelte Kasper Jörgensen ein – 2:1, das bereits fünfte Saisontor des dänischen Rechtsverteidigers (68.)!
Auch in der Folge hatten die Athletiker das Geschehen im Griff und hätten acht Minuten vor dem Ende beinahe den Sack zugemacht. Doch Jörgensen aus kurzer Distanz und im Nachschuss der eingewechselte Kalajdzic brachten den Ball nicht im Tor unter. Auf der Gegenseite brannte es noch einmal, als Alessandro Schöpf an der Stange scheiterte. Fast im Gegenzug sorgten gleich drei Joker dafür, dass der Drops dann doch gelutscht war: Kalajdzic auf Lukas Kacavenda, der legte vor dem Tor uneigennützig quer für Maximilian Entrup, der zum 3:1 einschoss! Der anschließende VAR-Check widersprach der ursprünglichen Abseits-Entscheidung des Schiedsrichter-Assistenten, womit der 3:1-Endstand offiziell war. Damit beendete der LASK den Grunddurchgang auf Rang drei.

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Text: LASK
Fotos: Franz Plechinger und Martin Gaisbauer

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