Mit dem Frühling beginnt für viele Menschen die Zeit des Aufräumens, Gartelns und der Aktivitäten im Freien. Gerade in den Monaten März, April und Mai häufen sich jedoch auch die Unfälle im Haushalt und Garten. Der OÖ Zivilschutzverband weist daher auf wichtige Maßnahmen zum Selbstschutz hin.
Beim Frühjahrsputz passieren besonders häufig Unfälle – etwa durch Stürze von Leitern oder ungeeignete Hilfsmittel. Ursache sind meist Hektik, mangelnde Aufmerksamkeit oder falsches Arbeitsgerät. Wer sich ausreichend Zeit nimmt und auf sichere Arbeitsmittel achtet, kann viele Verletzungen vermeiden.
Auch die Gartenarbeit birgt Risiken. Der Frühling lockt zahlreiche Hobbygärtner ins Freie, doch jährlich verletzen sich in Österreich mehr als 10.000 Menschen bei der Gartenarbeit so schwer, dass sie im Krankenhaus behandelt werden müssen. Sorgfältiger Umgang mit Werkzeugen, geeignetes Schuhwerk und Schutzausrüstung können hier viele Unfälle verhindern.
Besonders wichtig ist auch ein kindersicherer Haushalt. Rund 160.000 Kinderunfälle passieren jedes Jahr in Österreich – statistisch gesehen verunglückt damit alle drei Minuten ein Kind. Viele Gefahren lassen sich durch einfache Maßnahmen reduzieren, etwa durch sichere Aufbewahrung von Reinigungsmitteln, Schutzvorrichtungen und Aufmerksamkeit der Erwachsenen. Ebenso wichtig ist es, im Notfall richtig reagieren zu können.
Ein oft unterschätztes Thema sind giftige und allergene Pflanzen. Zahlreiche Pflanzen in Haus, Garten und Natur können gesundheitliche Schäden verursachen. Manche sind giftig, andere lösen bei empfindlichen Menschen allergische Reaktionen aus.
Weitere Informationen und Sicherheitstipps erhalten Interessierte beim OÖ Zivilschutzverband. Ziel ist es, das Bewusstsein für Risiken im Alltag zu stärken – damit die Bevölkerung gesund und sicher durch das ganze Jahr kommt.
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Text: Reinhold Peherstorfer
Fotos: OÖ Zivilschutzverband und Pixabay










