Mit einem 0:0-Unentschieden musste sich der LASK im ersten Spiel der Bundesliga-Meistergruppe begnügen. Trotz deutlicher Überlegenheit und 28:6 Torschüssen blieben die Athletiker vor 9544 Zuschauern in der Raiffeisen Arena ohne Treffer.
Fünf Tage nach dem letzten Spiel im Grunddurchgang veränderte Cheftrainer Didi Kühbauer seine Anfangself auf zwei Positionen. Xavier Mbuyamba begann anstelle von Joao Tornich und Sasa Kalajdzic rückte statt Sascha Horvath in die Mannschaft, der aus privaten Gründen fehlte. Moses Usor wurde dafür ins Mittelfeld zurückgezogen. Das Match begann gleich mit zwei gefährlichen Situationen in Richtung Hartberger Tor, einen Schuss von Usor entschärfte Tormann Tom Hülsmann (1.), in Minute fünf verpasste Samuel Adeniran eine scharfe Jörgensen-Hereingabe hauchdünn.
In der Folge entwickelte sich jenes Match, das im Vorfeld durchaus erwartbar gewesen war. Hartberg verteidigte im kompakten Block, der LASK versuchte, ein Mittel dagegen zu finden und die gegnerische Defensive zu durchbrechen. Das gelang eine Zeit lang nicht, umgekehrt präsentierten sich die Linzer selbst in der Rückwärtsbewegung sehr wach und erstickten steirische Umschaltaktionen meist bereits im Keim. Die nächste Torszene bekamen die Zuseher erst in Minute 36 zu Gesicht, als Christoph Lang aus der Ferne abzog und Hülsmann prüfte.
Zwei Matchbälle in der Nachspielzeit
Die Athletiker kamen mit mehr Offensivschwung aus den Katakomben und erhöhten zunächst den Druck auf die Hartberger Defensive. Dies äußerte sich unter anderem in Form eines Adeniran-Abschlusses in der Box (50.) sowie zweier Kalajdzic-Kopfbälle kurz nacheinander – den ersten parierte Hülsmann, der zweite landete über dem Tor. Nach etwas mehr als einer Stunde fiel ein Lang-Versuch zu zentral aus. Danach dauerte es wieder ein Weilchen bis zur nächsten Torszene. Der LASK tat sich schwer, Lücken zu finden. Wenn, dann agierte man oft zu unsauber und machte zu wenig aus seinen Situationen.
Die Schlussoffensive der Athletiker führte in Minute 83 zu einem weiteren gefährlichen Kalajdzic-Kopfball, der jedoch abermals übers Gehäuse ging. Bereits in der Nachspielzeit dann noch zwei Matchbälle für die Linzer: Erst vergab Jörgensen aus kurzer Distanz (93.), dann brachte Kacavenda eine Flanke nicht aufs Tor (94.). So mussten sich die Oberösterreicher zum Auftakt der Meistergruppe trotz 28:6 Torschüssen mit einem 0:0 begnügen. Bereits am Mittwoch geht es mit dem Cup-Halbfinale bei der SV Ried weiter.
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Text: LASK
Fotos: Franz Plechinger und Martin Gaisbauer

































































































