Gemeinsam für den Zivildienst

In der HTL Neufelden waren sie in derselben Klasse, und wurden durch einen Vortrag auf das Rote Kreuz aufmerksam. Jetzt sind Fabian, Niklas und Tobias Zivildiener an der Ortsstelle in Peilstein.
Nur derselbe Einrückungstermin ist sich nicht ausgegangen, Fabian Altendorfer machte letztes Jahr den Anfang, gefolgt von seinem Bruder Tobias und Niklas Höllinger der zu Beginn des Jahres Zivildiener wurde. Dadurch waren sie aber dann wieder alle drei unter einem Dach, an der Ortsstelle in Peilstein.
Die Gründe, warum man sich für den Zivildienst beim Roten Kreuz entschieden hat, sind auch sehr ähnlich. „Man macht auf jeden Fall etwas Sinnvolles, wenn man jemanden in einer Notlage zur Seite steht“, sagt Fabian. Tobias mag den Kontakt mit vielen Menschen, anderen zu helfen war bei ihm auch ein Grund für seine Entscheidung: “Zivi sein ist super“, fügt er grinsend hinzu.
Durch eine Informationsveranstaltung in der Schule ist Niklas auf das Rote Kreuz aufmerksam geworden. „Bei dem Vortrag wurde sowohl das Bundesheer als auch der Zivildienst vorgestellt. Diese Informationen haben die Sache für mich greifbarer gemacht“, sagt er. Für Alle, die das Ganze noch vor sich haben, hat er einen Tipp: „Egal für was man sich entscheidet, es ist wichtig sich rechtzeitig um einen Platz zu kümmern, damit man das bekommt, was man will“. Fabian nickt zustimmend: “Ein Jahr vorher war schon fast knapp“.
Wer beim Roten Kreuz Zivildienst machen möchte, vereinbart am besten einen Schnupperdienst an seiner Wunschdienststelle. Dabei kann man sich ansehen, was einen erwartet und die weiteren Schritte mit den Zuständigen absprechen. Ein Schnupperdienst ist ab dem 17. Lebensjahr möglich, und nicht nur für angehende Zivildiener gedacht.

Text und Foto: OÖRK/Fuchs