Klarer Heimsieg

Was für ein Abend im Donaupark – was für ein Statement im Abstiegskampf! Unsere Mannschaft feiert einen hochverdienten 3:0-Erfolg gegen den Wolfsberger AC und verlässt damit erstmals seit Monaten den letzten Tabellenplatz.
Von der ersten Minute an war spürbar, worum es geht. Die Linzer agierten mutig, bissig und mit klarer Körpersprache. Bereits früh setzte man die Gäste unter Druck – allen voran Simon Seidl und Nico Maier sorgten für Gefahr. Die erste große Chance hatte Maier per Kopf, doch WAC-Keeper Polster verhinderte zunächst die Führung.
In der 29. Minute war es dann aber soweit: Nach einer unübersichtlichen Szene im Strafraum bewies Shon Weissman Willensstärke, setzte sich im Strafraum auf engstem Raum durch und drückte den Ball zum umjubelten 1:0 über die Linie. Das ausverkaufte Hofmann Personal Stadion bebte – und die Königsblauen waren nun endgültig im Spiel angekommen.
Auch danach blieb die Heimelf das aktivere Team. Defensiv ließ man kaum etwas zu, einzig Mantl musste einmal stark gegen Zukic parieren. Nach der Pause versuchten die Kärntner mit mehr Risiko zurückzukommen, doch Blau-Weiß hielt dagegen – kämpferisch und diszipliniert.
Die Vorentscheidung fiel schließlich in Minute 66: Nach einem Foul an Weissman entschied der VAR gegen Rot, aber für Freistoß. Nico Maier übernahm Verantwortung – und zirkelte den Ball frech und präzise ins Eck zum 2:0. Ekstase auf den Rängen!
Der WAC warf in der Schlussphase alles nach vorne, blieb aber harmlos. Die Linzer hingegen spielten die Partie abgeklärt zu Ende. In der Nachspielzeit setzte Maier nach Vorarbeit von Paul Mensah den Schlusspunkt zum 3:0 und schnürte seinen Doppelpack.
Mit großem Einsatz, Leidenschaft und Effizienz sichert sich Blau-Weiß Linz drei enorm wichtige Punkte. Sieben Punkte aus den letzten drei Spielen und kein Gegentor – die Elf von Michael Köllner hat den Kampf um den Klassenerhalt voll angenommen und zeigt mit neuem Selbstvertrauen auf. So kann es die letzten vier Runden weitergehen!

Text: FC Blau Weiß Linz

Fotos: Franz Plechinger und Martin Gaisbauer

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