RESCOM 26 machte Bad Zell zum Schauplatz realistischer Notfallübungen
14 Teams aus den Bezirken Freistadt und Perg stellten sich beim Rotkreuz-Teambewerb RESCOM 26 fünf höchst realistisch dargestellten Notfallsituationen. Sie zeigten dabei eindrucksvoll, was gut ausgebildete Helferinnen und Helfer unter Druck leisten können. Das Besondere an der RESCOM: Jedes Team setzt sich aus zwei erfahrenen Sanitäterinnen bzw. Sanitätern und zwei Jugendlichen des Jugendrotkreuzes zusammen.
Unter den Augen der Bewerter-Teams mussten die Gruppen die erforderlichen Erste-Hilfe- und Sanitätshilfemaßnahmen präzise und unter Zeitdruck durchführen. Bezirksrettungskommandant Gerald Roth betonte das Besondere dieses Formats: Die enge Verzahnung von Sanitätsdienst und Jugendrotkreuz.
Die Stationen waren bewusst im öffentlichen Raum aufgebaut und das sorgte für lebhaftes Interesse in der Bevölkerung. Ob am Lagerhaus-Parkplatz, wo zwei Mädchen mit ihrem E-Scooter gegen einen Stapler gestoßen waren und eines eine schwere Beinverletzung erlitten hatte, auf dem Firmengelände des Bauunternehmens BBU nach einem fiktiven Arbeitsunfall oder in einem Bus des Reiseunternehmens Sunzenauer, wo eine Reiseleiterin nach einem internen Notfall erstversorgt werden musste, überall zogen die Teams die Blicke von Passantinnen und Passanten auf sich. Hannes Mühllehner, Dienstführender der Rotkreuz-Ortsstelle Bad Zell, zieht eine positive Bilanz: „Das Rote Kreuz hat einen Tag lang ganz klar das Ortsbild geprägt. Vor allem beim Lagerhaus-Parkplatz war am Vormittag eine Menge los. Aber auch zahlreiche Ehrengäste und Kurgäste im Hotel Lebensquell zeigten großes Interesse an dem Bewerb.“
Den Sieg bei der RESCOM26 holte sich das Team „Die Retter am Walde 1“ aus St. Georgen am Walde vor Perg 1 und Perg 2.
Vorbereitet und durchgeführt wurde er vom Organisationsteam rund um Sebastian Merten, Johanna Inzinger und Dienstführenden Hannes Mühllehner sowie den Helferinnen und Helfer aller beteiligten Ortsstellen. Neben den 68 Teilnehmenden waren 39 Helferinnen und Helfer im Einsatz.
Bezirksstellenleiterin Andrea Wildberger zeigte sich von den gezeigten Leistungen beeindruckt: „Nach der Großübung EXIT in Unterweißenbach haben wir jetzt schon das zweite Mal gezeigt, dass das Bewerbswesen auch Sache des Roten Kreuzes ist.“
Text: Silke Pachinger
Foto: OÖRK/Simon Grasserbauer








