Weil er kein passendes Buch fand, schrieb Rotkreuz-Mitarbeiter Günther Enzenhofer selbst eines. Sein Kinderbuch erklärt den Kleinsten liebevoll die Arbeit des Rettungsdienstes. Von Urfahr-Umgebung aus hat es mittlerweile den Weg zu zahlreichen Rotkreuz-Bezirksstellen in Oberösterreich angetreten. Ein Teil des Erlöses kommt der Kinderburg Rappottenstein zugute.
„Was macht das Rote Kreuz eigentlich, wer kommt, wenn jemand Hilfe braucht und wie kann ich selber helfen? Das wollte ich meinen Kindern anhand von Geschichten auf einfache und spieleriche Weise erklären“, erzählt Günther Enzenhofer, der selbst als freiwilliger Rettungssanitäter beim Roten Kreuz in Bad Leonfelden tätig ist. „Als ich kein passendes Buch fand, war für mich klar: Dann muss ich eben selber eines schreiben.“
Entstanden ist ein warmherziges, leicht verständliches Kinderbuch, das den Alltag im Rettungsdienst zeigt. Mit einfachen Worten und Situationen aus dem Alltag vermittelt es bereits Kleinkindern, wie wichtig Zusammenhalt, Hilfsbereitschaft und Mut sind. Zugleich nimmt es ihnen die Scheu vor Einsatzkräften und Rettungswagen.
Ein Teil des Erlöses für die Kinderburg Rappottenstein.
Für Günther Enzenhofer ist das Buch mehr als eine Geschichte. Es ist ein Herzensprojekt. Einen Teil des Erlöses spendet er an die Kinderburg Rappottenstein. Dort finden Familien mit schwer erkrankten Kindern oder nach dem Tod eines Familienmitglieds Unterstützung und Entlastung.
„Ich durfte selbst erleben, wie wertvoll die Arbeit der Kinderburg für Familien in den schwersten Zeiten ihres Lebens ist“, so Enzenhofer. „Mit diesem Buch möchte ich etwas zurückgeben.“
So verbindet das Kinderbuch zwei zentrale Botschaften: die Wertschätzung für die tägliche Arbeit des Roten Kreuzes und die Unterstützung einer Einrichtung, die Familien in schwierigen Zeiten stärkt.
Text und Foto: OÖRK/Günther Enzenhofer










