Rohrbacher Feldküche

Das Mühlviertel war nicht nur auf dem Siegespodest, sondern auch hinter den Kochtöpfen der Feuerwehrweltmeisterschaft vertreten. Die Feldküche Rohrbach kochte, gemeinsam mit den Feldküchen Burgendland und Steiermark, knapp 20.000 Portionen an Essen.
Zwiebelrostbraten, Linsencurry und Käsespätzle standen, genauso wie Obst, Wurstsemmeln oder Eierspeise auf dem Menüplan. Dem klassischen Frühstück folgten zu Mittag und am Abend immer zwei Hauptgerichte, wovon immer eines vegan oder vegetarisch war. Von Mittwochabend bis zum Frühstück am Sonntag wurden die 1700 Feuerwehrfrauen und -männer kulinarisch versorgt.
Chefkoch Florian Stockinger und Feldküchenleiter Manuel Brandstötter waren mit einem insgesamt 17-köpfigen Team vor Ort. Die Planungen dafür begannen schon vor Monaten. „Ich kann den Dank und das positive Feedback, das wir von vielen Seiten erfahren haben direkt an unser hervorragendes Team weiterleiten, sagt Manuel Brandstötter. „Die beste Zutat ist unser Zusammenhalt, und es wurde mindestens genauso viel gelacht, wie gekocht „, fügt Florian Stockinger mit einem Augenzwinkern hinzu.
Auch Bezirksrettungskommandant Mag. Johannes Raab schaute auf eine Kurzvisite vorbei. „Nachdem die Zusammenarbeit mit der Feldküche Burgenland im Rahmen der landesverbandsübergreifenden Ausbildung gut funktioniert hat, haben sie uns für die Feuerwehr WM wieder angefordert. Solche Einsätze sind das beste Training für unser ausgezeichnetes Team“, unterstreicht Raab die Leistung der Rohrbacher.
Zusammenhalt ist die beste Zutat
Wie sehr die Verpflegung zum Erfolg der Mühlviertler Teams beigetragen hat, ist nicht überliefert. Ein baldiges Wiedersehen mit den Julbacher Vizeweltmeisterinnen ist aber gewiss – die Feldküche ist beim Bezirksjugendlager der Freiwilligen Feuerwehren in Julbach im Einsatz.

Text: Dieter Fuchs
Foto: RK/ Josef Raab

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