Trainer Michael Köllner musste neben Ristanic und Hämmerle auch auf Ronivaldo verzichten und deshalb gab es auch eine Anpassung der Startelf. Nico Grimbs heute zum ersten Mal von Anfang an. Neuzugang Jonas Mayer zu Beginn auf der Bank. Voitsberg-Coach Zulechner nahm in seiner Formation eine Änderung vor. Unsere Leihgabe Jakob Knollmüller begann von Anfang an.
Erste Halbzeit:
Blau-Weiß Linz legte vor ausverkauftem Haus einen Traumstart hin – und erlebte gleichzeitig einen wilden Auftakt. Nach nur wenigen Sekunden zappelte der Ball im Linzer Netz, der vermeintliche Voitsberger Führungstreffer durch Schubert wurde wegen Handspiels jedoch zurückgepfiffen. Die Blau-Weißen ließen sich davon nicht beeindrucken und schlugen in der 12. Minute eiskalt zu: Nach einem Fehler im Spielaufbau der Gäste blieb Nico Grimbs hellwach und vollendete zur viel umjubelten 1:0-Führung. Danach entwickelte sich ein intensives Duell. Voitsberg blieb bemüht und suchte immer wieder den Weg nach vorne, doch die Linzer Defensive stand sicher. Auf der Gegenseite boten sich den Hausherren weitere Chancen: Manuel Maranda scheiterte nach einer Ecke per Kopf am stark reagierenden Gäste-Keeper. In der Schlussphase intensivierten die Steirer die Offensivbemühungen, doch Blau-Weiß verteidigte leidenschaftlich und brachte die knappe Führung in die Pause.
Zweite Halbzeit:
Was für eine zweite Halbzeit im Donaupark! Blau-Weiß kam mit voller Energie aus der Kabine und legte innerhalb weniger Minuten nach. Dario Kreiker wurde nach einem bärenstarken Antritt im Strafraum zu Fall gebracht, Romeo Vucic verwandelte den Elfmeter in der 54. Minute eiskalt zum 2:0. Nur zwei Minuten später war der nächste Treffer perfekt: Anton Tsarenko vollendete eine herrliche Kombination über Weinhauer und Frieser zum 3:0. Die Königsblauen waren nun völlig im Spielrausch und drückten weiter – die 5.600 Fans auf den Rängen kamen voll auf ihre Kosten. In der 61. Minute setzte Kapitän Fabio Varesi-Strauß nach einem perfekt getretenen Eckball per Kopf sogar noch einen drauf. Voitsberg kam zwar durch Luka Zivanovic zum 1:4, doch echte Spannung wollte nicht mehr aufkommen. Trotz numerischer Unterzahl ab der 72. Minute – Tsarenko sah nach Notbremse die Rote Karte – kontrollierten die Linzer die Partie souverän und setzten in der Nachspielzeit den Schlusspunkt: Erik Weinhauer nutzte einen Fehler eiskalt zum 5:1.
Ein furioser Auftritt und ein Heimsieg, den die Blau-Weißen gemeinsam mit ihren Fans ausgelassen feierten. Vier Spiele, vier Siege!!!
Text: Blau Weiß
Fotos: Franz Plechinger und Martin Gaisbauer
































































