Hochbetrieb herrscht zu Maria Himmelfahrt bei der Goldhauben- und Kopftuchgruppe Reichenau unter Rosemarie Schwarz und Irmi Pehn. Gilt es doch den alten Brauch der Kräuterweihe wieder aufleben zu lassen. So wird bereits im Vorfeld dieses kirchlichen Feiertages von den Frauen und Kindern eine Menge duftender Kräuter am Feldrain oder im eigenen Garten gepflügt und dann zum gemeinsamen Binden der Büschel zum PfarrGemeindeZentrum mitgebracht.
Heuer wurde im Rahmen der Kräuterweihe am Feiertag aber auch 50 Jahre Goldhauben- und Kopftuchgruppe Reichenau gefeiert. Dem Einzug mit der Abordnung der Musikkapelle Reichenau-Haibach-Ottenschlag, den jubilierenden Frauen und der Ehrengäste Bgm. Peter Paul Rechberger, Bürgermeisterin Katharina Kaltenberger aus Ottenschlag, Bgm. Dietmar Leitner aus Haibach sowie zahlreich erschienenen Goldhaubenfrauen aus dem Bezirk mit Bezirksobfrau Gertrude Gruber folgte der Festgottesdienst mit Pater Bernhard Pagitsch. Obfrau Rosmarie Schwarz brachte auch einen kleinen Rückblick auf ein halbes Jahrhundert Vereinstätigkeit. Die Ansprachen von Bürgermeisterin Katharina Kaltenberger, Bezirksobfrau Gertrude Gruber und Seelsorger Robert Seyr verdeutlichten die Tradition, die Verbundenheit, den Zusammenhalt und das langjährige soziale Engagement der Mitglieder.
Die Kräuter wurden nach der Weihe bei den Ausgängen der Kirche verteilt. Im Anschluss marschierte man in das Pfarrgemeinde Zentrum zum Pfarrkaffee wo auch die Tradition des Guglhupfverkauf und der selbst gebastelten Haussegenswünsche gelebt wurde. Traditionell wird der Reingewinn wieder einem sozialen Fonds auf Landesebene zugeführt.
Ein ganzes Jahr sollen die verteilten gesegneten Kräuterbüschel nun aufbewahrt werden. Es ist schön wenn ein Verein an diesem Brauch festhält und an die junge Generation auch weitergibt.
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Text und Foto: Josef Reingruber






















































