Der Ernte gedankt

Seit mehr als 150 Jahren lässt sich der Brauch nachweisen, dass am Erntedankfest aus Getreideähren eine große Krone gebunden wird. Diese wird in einem festlichen Umzug in die Kirche gebracht und dann gesegnet. Man dankt für „unser tägliches Brot“ und meinen damit alles, was wir benötigen, um leben zu können.
Musikkapelle, Kindergartenkinder und SchülerInnen, MinistrantInnen, zahlreiche Vereine die Bürgermeister sammelten sich zum Einzug in die Kirche bei der Volksschule. Und groß war auch heuer wieder der Festzug von der Volksschule bis in die Pfarrkirche Reichenau. Die „Kleinsten“ leiteten dann den Gottesdienst mit einem Dankeslied ein.
Die Landjugend gestaltete den Gottesdienst mit Texten die auch mit großer Sorge die Kriege in der Welt zum Ausdruck brachten. Nicht nur das menschliche Leid, sondern auch das zerstören landwirtschaftlicher Produktionsfläche ist damit verbunden. Dies wurde auch durch die Seitenaltäre zum Ausdruck gebracht wo einerseits die zerbombte Welt und andererseits der Wohlstand gegenüberstanden.
Die Landjugend war wieder Hauptakteur dieses Festes. Nicht nur das Binden der Erntekrone, auch die Gottesdienstgestaltung und die Grillerei beim anschließenden Pfarrfrühschoppen werden von den vielen Mädchen und Burschen bewältigt.
Seelsorger Robert Seyr freute sich nicht nur über eine gefüllte Kirche die bei weitem nicht alle Besucher fassen konnte sondern auch über ein reges Treiben am Pfarrvorplatz beim Pfarrfrühschoppen bei dem die Musikkapelle wieder groß aufspielte.
Zahlreiche Helfer waren an diesem pfarrlichen Fest im Einsatz.

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Text und Foto: Josef Reingruber