Mit einer handfesten Überraschung wartete die Union Wippro Vorderweißenbach in der letzten Runde der Bezirksliga Nord auf: Die bislang noch sieglose Elf von Coach Josef Prihoda stürzte Tabellenführer Altenberg mit einem 4:0 (1:0) vom Thron. Vor 400 Fans zeigten sich die Gastgeber dabei gegenüber den letzten Spielen in allen Formationen deutlich verbessert, dazu feierte Philipp Haiböck nach langer Verletzungspause ein gelungenes Comeback. Die Partie begann aus Sicht der Hausherren perfekt: Nach wenigen Minuten „vergaß“ die Altenberger Hintermannschaft nach einem Eckball auf Wendelin Wolfmayr, der keine Mühe hatte, den Ball aus kurzer Distanz in die Maschen zu befördern (5.). Die Gäste bemühten sich in der Folge, diesen frühen Rückstand wettzumachen, fanden dabei aber im fehlerlos agierenden Heimkeeper Seyr ihren Meister. Womit es dem Schiedsrichtertrio vorbehalten blieb, durch fragwürdige Entscheidungen und jede Menge Gelber Karten für Action zu sorgen. An der Pausenführung der Gastgeber änderten diese aber nichts – und nach Seitenwechsel drückten die Heimischen dem Geschehen auf dem Platz endgültig ihren Stempel auf: In Minute 63 schloss Svoboda einen sehenswerten Spielzug nicht minder sehenswert zum vorentscheidenden 2:0 ab – und in der 76. Spielminute machte der gleiche Spieler mit ein bisschen Ballglück den Sack mit dem 3:0 endgültig zu. Damit aber noch nicht genug: Fünf Minuten vor Schluss gab es nach einem Foul im Altenberger Strafraum Elfmeter, den Haiböck sicher zum 4:0 verwandelte. Mit diesem deutlichen Erfolg gab Vorderweißenbach nicht nur die Rote Laterne an Schweinbach ab, sondern tankte auch für das Derby am kommenden Samstag, 4. Oktober, um 16 Uhr, in Oberneukirchen Selbstvertrauen.
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Text: Bernhard Haudum
Fotos: Martin Gaisbauer



























































