Mit 10. März ist Oö.-weite Umstellung der Patientendokumentation auf das digitale Einsatzprotokoll erfolgt. Durch die Erfassung auf Tablets spart sich der Sanitäter nicht nur Zeit, sondern kann seine Dokumentation umfassender gestalten.
Statt mit Kuli und gedruckten Formularen des Einsatzprotokolls rücken die Sanitäter des Roten Kreuzes jetzt mit einem Tablett aus, auf dem sie sämtliche von der Leitstelle erfassten Daten in Echtzeit abrufen können. Neben den Patientenparametern kann zum Beispiel auch die Ecard elektronisch erfasst werden oder Fotos hinzugefügt werden.
„Das System wurde mittlerweile auf alle Bezirke ausgerollt und funktioniert sehr gut. Es ist eine Arbeitserleichterung und in Punkto Datenschutz auf jeden Fall eine Steigerung“, freut sich Daniel Hofer, Koordinator für den Rettungsdienst im Bezirk, über die Modernisierung.
Eine so einschneidende Umstellung ging eine entsprechende Einschulung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter voraus. In Multiplikatoren Schulungen und Webinaren wurde das neue System vorgestellt. Auf den Dienststellen standen Übungstablets zur Verfügung.
„Die Einführung des digitalen Einsatzprotokolls ist ein Meilenstein, an dem insgesamt mehrere Jahre gearbeitete wurde. Umso ausgereifter und stabiler ist das System, dass wir jetzt ausgerollt haben. Unsere Leute haben die Möglichkeit Verbesserungsvorschläge einzubringen, diese werden evaluiert und übernommen. So entwickelt sich dieses System ständig weiter,“ sagt Bezirksrettungskommandant Mag. Johannes Raab zur Umstellung.
Sobald die entsprechenden Schnittstellen in den Krankenhäusern vereinheitlicht sind, wir auch eine direkte Übertragung der Daten bei der Übergabe im Spital möglich sein.
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Text: Dieter Fuchs
Fotos: RKOOE







