Zwei Favoritensiege

Bei eiskaltem Wetter trafen am Sonntag die Union Waldmark AVIVA St. Stefan und die Union Nebelberg in der HOGA-Arena aufeinander. Im Spiel der Reserveteams kamen die heimischen nur schwer ins Spiel und hätten beinahe einen Rückstand hinnehmen müssen, aber Jonas Madlmayr konnte einen Nebelber-Elfmeter parieren. Danach erfingen sich die favorisierten Gastgeber und konnten durch Clemens Hetzmannseder mit 1:0 in Führung gehen und die hielt auch bis zur Pause. In der zweiten Halbzeit übernahm dann St. Stefan das Spiel ganz klar und konnte letztlich durch zwei weitere Tore von Clemens Hetzmannseder sowie Alex Grübl, Murteza Ghasemi und Fabio Kepplinger klar mit 6:0 die Oberhand behalten.
Genau umgekehrt war die Favoritenrolle im Spiel der Kampfmannschaften verteilt. Die Gäste aus Nebelberg sind klarer Tabellenführer. Den besseren Start hingegen verzeichnete die Damberger-Elf aus St. Stefan, was auch in eine recht frühe Führung mündete. Thomas Hehenberger tankte sich auf der linken Seite sehenswert durch und bediente Thomas Pührmayr vor dem Tor, der den Ball in die Maschen setzte. Danach entwickelte sich eine offene Partie, in der sich beide Abwehrreihen als schwer zu knacken erwiesen und so ging es in die Halbzeit. Nach der Pause waren die Gäste druckvoller und sie kontrollierten die Partie. St. Stefan konnte durch Konter zwar immer wieder gute Aktionen landen, wirklich zwingend waren sie dabei aber vorerst nicht. Mitte der zweiten Halbzeit gelang Nebelberg schließlich der verdiente Ausgleich. Alex Wurm bediente Sebastian Fenzl mit einem Lochpass und der vollendete überlegt ins lange Eck. Nur 10 Minuten später konnte der Tabellenführer abermals jubeln. Alex Wurm zirkelte einen Freistoß sehenswert ins Kreuzeck zur 2:1-Führung. St. Stefan versuchte in der letzten Viertelstunde nochmal, etwas zählbares zu holen und fand kurz vor Schluss noch eine Großchance vor, Nebelbergs Verteidigung konnte in dieser Situation die Führung mit etwas Glück aber verteidigen und so gingen sie als Sieger vom Platz.

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Text: Andreas Preining
Fotos: Martin Gaisbauer