Am Abend des 7. April wurde die Freiwillige Feuerwehr Reichenau gegen 22:30 Uhr zu einer Personensuche im Ortsgebiet alarmiert. Bereits im Vorfeld fand eine Lagebesprechung mit der Planungsgruppe Suchaktion (Vertreter Bezirksfeuerwehrkommando, Rotes Kreuz, Polizei und örtliche Feuerwehr) statt, wodurch rasch eine strukturierte und koordinierte Suchaktion eingeleitet werden konnte. Die Freiwillige Feuerwehr, die Polizei und die Rettung suchten daraufhin das Einsatzgebiet großräumig und mit hoher Intensität ab. Dabei kamen sämtliche verfügbaren Einsatzmittel zum Einsatz – unterstützt durch Suchhunde, einen Hubschrauber sowie mehrere Streifenwagen der Polizei. Auch schwer zugängliche Bereiche und Gebäude wurden sorgfältig kontrolliert und abgesucht.
In den Abendstunden wurde zudem durch Kräfte der Feuerwehr ein Teich abgesenkt und abgesucht, nachdem Suchhunde in diesem Bereich angeschlagen hatten. Glücklicherweise bestätigte sich dieser Hinweis nicht. In den Nachtstunden von 7. auf 8. April standen bis 02:30 Uhr rund 70 Einsatzkräfte der verschiedenen Organisationen im Einsatz. Mit Tagesanbruch wurde die Suche am 8. April fortgesetzt und auf etwa 100 Kräfte ausgeweitet, die gemeinsam an der koordinierten Suchaktion beteiligt waren.
Um 09:15 Uhr folgte schließlich die erfreuliche Nachricht: Die vermisste Person konnte von einem Suchtrupp in einem nahegelegenen Waldstück aufgefunden werden. Sie war leicht unterkühlt, jedoch augenscheinlich unverletzt. Dieser Einsatz zeigt einmal mehr, wie wichtig eine funktionierende Zusammenarbeit aller Einsatzorganisationen ist. Ein großes Dankeschön an alle eingesetzten Kräfte für ihre hohe Einsatzbereitschaft, ihr Engagement und die hervorragende Zusammenarbeit.
Text und Fotos: Freiwillige Feuerwehr Reichenau













