Kinder der 3. und 4. Klasse Volksschule lernen bei der Zivilschutz-Kindersicherheitsolympiade „Safety Tour“ auf spielerische Weise, Gefahren zu vermeiden bzw. bewusst mit Gefahren umzugehen. In 15 Bezirksbewerben wird um den Einzug ins Landesfinale gekämpft, das am 3. Juni in Traun stattfindet. Oberösterreichs „Sicherste Volksschulklasse 2026“ tritt anschließend beim großen Bundesfinale in Wien an. Die 3a der VS Puchenau setzte sich durch
In Feldkirchen fand der Bewerb für Urfahr-Umgebung statt. Die 3a der VS Puchenau holte sich nach einem spannenden Vormittag den Sieg, Platz 2 ging an die 4a der VS Feldkirchen. Die Freude bei den Feldkirchnern war besonders groß, da die 4c der dortigen Schule auch noch Dritter wurde. Mit den Kindern freuten sich bei der Siegerehrung auch Bgm. Mag. David Allerstorfer und die Vertreter der Einsatzorganisationen.
Zivilschutz-Bezirksleiter Reinhold Peherstorfer war vom Wissen der Schüler begeistert: „In Urfahr-Umgebung gibt es wahrlich viele junge Sicherheitsexperten. Auch die Disziplin der Kinder war beeindruckend. Ich freue mich, dass die Volksschule Puchenau zum Landesfinale fährt. Ihr letzter Bezirkssieg ist noch gar nicht lange her – 2024 hat diese Schule bei der Zivilschutz-Kindersicherheitsolympiade zuletzt gewonnen.“
Rund 3.500 Kinder in Oberösterreich nehmen heuer allein an den Bezirksbewerben dieser „Safety Tour“ teil. Im Mittelpunkt der Kindersicherheitsolympiade steht die Bewusstseinsschaffung unter den Kindern, wie sie Unfälle vermeiden können und sich in Notfällen richtig verhalten müssen. Die Kinder müssen beim Bewerb unter anderem Sicherheitsfragen beantworten, einen Sicherheitsparcours mit einem Scooter absolvieren, beim Gefahrenstoff-Würfelpuzzle setzen sie sich mit Gefahrenpiktogrammen auseinander. „Die Kinder werden zu kleinen Vorbildern, sie erzählen zu Hause von der spannenden Veranstaltung und schärfen das Sicherheitsbewusstsein in der Familie“, erklärt OÖ Zivilschutz-Präsident NR Bgm. Michael Hammer. Als Rahmenprogramm konnten sich die Volksschüler bei den Einsatzkräften über die Aufgaben der Feuerwehr, der Polizei und des Arbeiter Samariterbundes informieren, diese präsentierten Fahrzeuge und Geräte und erzählten von ihrem Arbeitsalltag.
Text und Foto: Reinhold Peherstorfer







