Grenzenlos per Bus unterwegs

Eine für Touristen und Einheimische gleichermaßen interessante, grenzüberschreitende Busverbindung nahm am vergangenen Samstag, 4. Juli 2026, offiziell ihren Betrieb auf: Begrüßt von zahlreichen Repräsentanten aus Österreich und Südböhmen absolvierte der neue Linienbus zwischen Bad Leonfelden und Krumau seine Jungfernfahrt. Dieser verkehrt nun an den Wochenenden und an tschechischen Feiertagen dreimal täglich zwischen dem Mühlviertel und dem südböhmischen Grenzraum.

Der Bus – er kann auch bis zu 15 Fahrräder befördern – fährt dabei um 9.28, 13.28 und 17.28 Uhr in Bad Leonfelden ab. In Lippen/Lípno und Friedberg/Frymburk besteht die Möglichkeit, auf die Moldausee-Schifffahrt umzusteigen. Zusätzlich hält der Bus auch in Hohenfurth/Vyšší Brod. Die neue Busverbindung ist dabei in die Verkehrsverbünde in Südböhmen und Oberösterreich integriert. In Österreich ist die Verbindung auf die OÖVV-Linie 270 abgestimmt, in Südböhmen wurde der bislang auf die Umgebung von Budweis beschränkte Verkehrsverbund auf die gesamte Region ausgedehnt.

Dieser Umstand, aber auch die Busverbindung an sich, sorgte bei zahlreichen offiziellen Repräsentanten, die den ersten Bus in Bad Leonfelden begrüßten, für Begeisterung: Der Bad Leonfeldner Bürgermeister Thomas Wolfesberger und seine Stellvertreterin Vbgm. Elisabeth Haiböck freuten sich ebenso über die neue Verbindung wie der Krumauer Bürgermeister Alexandr Nogrády, sein Amtskollege Pavel Gabriš aus Prední Vyton, Euregio-Obfrau Gabriele Lackner-Strauss und Verkehrsverbund-Geschäftsführer Klaus Wimmer. Seitens des Tourismus hießen Ondřej Flemr aus Südböhmen und Mühlviertel-Tourismus-Geschäftsführer Markus Obermüller den neuen Bus besonders herzlich willkommen. „Eine permanente Busverbindung zwischen den Regionen war ein langgehegter Wunsch auf beiden Seiten der Grenze. Wir sind froh, dass wir diesen nun realisieren konnten“, sagten Markus Obermüller und seine Kollegin Petra Judová aus Krumau.

Text und Fotos: Mühlviertler Medienhaus/beha