Realitätsnahe Brandübung

Auch heuer bekamen wir als Feuerwehr Helfenberg wieder die Möglichkeit, in einem Abbruchhaus einen realitätsnahen Brandeinsatz zu beüben. Insgesamt elf Feuerwehren nahmen an der Übung teil. Die Übung war so aufgebaut, dass jeweils eine Feuerwehr alleine oder zwei Feuerwehren gemeinsam den simulierten Einsatz abarbeiteten. Einige Feuerwehren nahmen auch mehrmals mit unterschiedlichen Besatzungen an der Übung teil.

Als Übungsszenario wurde ein Brand im Kellergeschoss des ehemaligen Gebäudes der Fleischhauerei Wagner angenommen. Alle Bewohnerinnen und Bewohner konnten das Brandobjekt selbstständig verlassen. Eine Person wurde jedoch vermisst. Diese musste von den Atemschutztrupps im dicht verrauchten Gebäude gesucht, gefunden und aufgrund ihrer Bewusstlosigkeit schnellstmöglich ins Freie gebracht werden.

Anders als bei vielen herkömmlichen Atemschutzübungen gab es im Keller auch einen echten Brand. Dieser musste von den eingesetzten Atemschutztrupps lokalisiert und bekämpft werden. Dadurch konnte unter möglichst realistischen Bedingungen geübt werden.

Eine besondere Herausforderung stellte auch die derzeitige Wasserknappheit in unserer Gemeinde dar. Uns war es daher besonders wichtig, für die Übung kein Trinkwasser aus dem öffentlichen Wassernetz zu verwenden. Gleichzeitig wollten wir den teilnehmenden Feuerwehren eine möglichst realistische Übung ermöglichen. Trotz des damit verbundenen zusätzlichen Aufwands organisierten wir Wasser in Containern und stellten dieses für die Übung zur Verfügung.

An der Übung nahmen die Feuerwehren Afiesl, Ahorn, Altenschlag, Haslach, Helfenberg, Kasten, Piberschlag, Schönegg, St. Johann, St. Peter und St. Stefan teil.

Herzlichen Dank an alle teilnehmenden Feuerwehren für die gute Zusammenarbeit und die engagierte Teilnahme. Ein besonderer Dank gilt der Familie Wagner für die Möglichkeit, das Abbruchobjekt für diese Übung nutzen zu können.

Ebenso bedanken wir uns bei allen Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden der FF Helfenberg, die durch die umfangreichen Vorbereitungen und die Durchführung der Übung zum Gelingen beigetragen haben.

Bericht: Jonas Feilmayr
Fotos: Martin Gaisbauer